Donnerstag: Lange Öffnungszeiten im Advent. Also ran an die Buletten, die gibt es zu Mittag! Wäsche waschen, Aufträge faxen, Laden öffnen.
Ein ruhiger Tag: Ohrlöcher stechen, Gutschein und Ring verkaufen, polieren. Mittagessen. telefonieren, aufräumen, Laden öffnen. Kunden beraten, Musterketten auffädeln (weiß/rot/grün), abends Spieße auffädeln (weiß/rot/grün), Socken an Leine auffädeln weiß/rot/grün), Verabredung für Walken einfädeln (weiß/rot ...??). Ins Bett fallen.
Freitag : Bestellungen und Postsachen zum Frühstück, Weihnachten soll alles unter Dach und Fach, unterm Baum liegen. Viel Arbeit, aber auch leuchtende Kundenaugen.
Zwecks Fitness: zum Walken mit Freundin.
Anschließend löten bis 2 Uhr, gute Nacht!
Samstag: Ab 10 Uhr wieder im Laden, Kunden anrufen, Kette anpassen, Ware auslegen. Haben die Tage im Advent 24 Stunden? Arges Knurren aus der Magengegend ... der Nachmittag gehört der Familie, die Nacht der Werkstatt.
Sonntag: Die Meinen ziehen zum Eishockey. Ich ziehe Lammhaxe einlegen vor, bringe dies und jenes zu Hause in Ordnung und werde dann durch lieben Besuch „erlöst“.
Montag: „Morgenstund‘ hat Gold im Mund“. Angebote einholen, Bestellungen durchgeben. Mehrere Batteriewechsel, Werkstattarbeiten für später vorbereiten. Lob für Ladendeko bekommen. Danke!
Dienstag: Schade, dass ich mich nicht vierteilen kann, eine steht im Laden, eine knotet Ketten, die Dritte kocht und die Vierte bedient das Telefon. So fügt sich ein Steinchen zum andern, aber es braucht seine Zeit.
Zwischen der Arbeit ein Stündchen für Sport abgeknapst, wird wieder spät...
Mittwoch: Ich erwarte einen „heißen“ Dezembertag. Von Anhängern bis Eheringen wird vor den Festtagen alles ganz eilig gebraucht. Mein vielseitiger Beruf erfordert Feingefühl für Menschen und Geschmeide. Das größte Juwel aber, das teilt mein Leben und unterstützt mich nach Kräften.
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