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HOMEPAGE > ROTTWEIL Knnte ein Parkplatz werden: Ausgangs der Lorenz-Bock-Straße, hier links im Bild, könnte ein Parkplatz für Schüler und Lehrer entstehen. Foto: rwbilder
07.10.2009, 19:30:09 UhrGemeinderatsausschuss unzufrieden mit der Sitzungsvorlage Neues Parkkonzept für Schüler und Lehrer ist ein SchnellschussROTTWEIL, 7. Oktober - Am Rottweiler Schulcampus nahe der Heerstraße gibt es ständig zu wenig Parkplätze. Mit dem Auto ankommende Lehrer und Schüler weichen deshalb in die Wohngebiete ums Schulgelände aus, kurven dort auf der Suche nach einem Parkplatz herum. Und stellen ihr Heilix Blechle auch mal verbotswidrig ab. Dem will die Stadt entgegen treten, mit einem möglichst kostengünstigen Parkkonzept. Dass das nur die Schaffung von weiteren Parkplätzen vorsieht, aber keine Ursachenforschung, hat die Verkehrsausschussmitglieder nicht überzeugt. Es wurde als Schnellschuss aufgefasst. CDU-Stadtrat Günter Posselt hatte sich der Sache angenommen. Hat im Mai noch selbst Fotos gemacht und vor Ort recherchiert. Hat parkende Autos im Parkverbotsbereich etwa bei der neuen Mensa und in der Zufahrt zur Konrad-Witz-Schule gefunden. Mitunter und nach Schulschluss auch auf dem Pausenhof des Leibniz-Gymnasiums. Posselt hat daraufhin die Stadt gebeten, sich des Problems anzunehmen, um die "gezeigten Missstände möglichst zeitnah zu beseitigen", wie der CDU-Stadtrat schrieb. Das Bauamt mit Abteilungsleiter Herbert Greinacher hat nun, fünf Monate später und unterbrochen von Urlaubszeit und Innenstadt-Umbauplanungen ein "Parkierungskonzept Schulzentrum Heerstraße" vorgelegt, dem Posselt unumwunden den Namen "Konzept" abspricht. So sieht es schlicht die Schaffung von neuen Parkplätzen vor, berücksichtigt und untersucht aber nicht etwa den tatsächlichen Parkplatzbedarf, die Wünsche der Schulen und Schulleiter, und die möglichen Auswirkungen von neu geschaffenen Fahrstraßen zu den einzenen Parkplätzen auf die Fußgängerströme der Schüler. Wie das Bauamt etwa vorschlägt, soll der Weg zur Doppelsporthalle, der gegenüber der Via L'Aquila mündet, in einer von zwei ausgearbeiteten Varianten einseitig, in der anderen beidseitig von neuen Parkplätzen gesäumt werden. Das bedeutete, dass Autos auf dem Weg zu diesen Parkplätzen mehrfach die Wege von Schülern auf dem Weg zum Leibnz-Gymnasium und zum beruflichen Schulzentrum kreuzen. Die Auswirkungen und das Gefahrenpotenzial dieses Eingriffs ist nicht erforscht worden. Auch soll ein großer Parkplatz zur Lorenz-Bock-Straße hin beim Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) entstehen. In einer Variante ist von 79 Stellplätzen die Rede, die andere sieht zunächst 28 vor, ließe sich aber bis 84 ausbauen. Immerhin würde dieser Parkplatz direkt von einer Straße erschlossen, müsste kein neuer Zufahrtsweg angelegt werden. Posselt hat nun schriftlich, weil am Sitzungstag des Ausschusses abwesend, um Vertagung einer Entscheidung gebeten. Er sieht auch nicht den Gemeinderatsausschuss mehr befugt, allein zu befinden, vielmehr sei angesichts der Komplexität des Themas der Gemeinderat gefordert. Der wird auch darüber befinden, wahrscheinlich auf einen neuen Parkplatz beim AMG entscheiden, denn für weitere, umfassendere Maßnahmen ist schlicht kein Geld da. So schwebt Tiefbauamtsleiter Greinacher eigentlich ein Parkhaus hinter der Doppelsporthalle vor, mit Zufahrt von der Marxstraße aus. Das ist angesichts schwindender Einnahmen aber nicht finanzierbar zurzeit. |
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